Eine schöne Kräuterbutter ist etwas feines. Noch schöner ist sie allerdings, wenn Sie sie selber zubereiten. Denn dann können Sie all das hinein geben, was sie besonders gut macht und das auch in Mengen, die industriell nicht wirtschaftlich wären. Wie zum Beispiel bei dieser Bärlauchbutter. Sie enthält einen hohen Anteil an Macadamianüssen, die einen wunderbaren Crunch erzeugen. So ist die Butter selbst ohne zusätzliche Wurst oder Käse schon eine wahre Köstlichkeit auf dem Brot. Insbesondere als Beilage zu Salaten oder mit einem knusprigen Baguette beim Grillen ein wahrer Genuss.

allium ursinum – Bärenknoblauch

Die Römer gaben dem Waldknoblauch den Namen allium ursinum, was so viel wie Bärenknoblauch bedeutet. Zur Erklärung dieses Namens gibt es vielerlei Theorien. So besagt eine Geschichte beispielsweise,  dass Bärlauch jene Speise war, die die Bären nach dem Winterschlaf zu sich nahmen. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass der Bär als Symbol für Stärke und Kraft Namensgeber für den Bärlauch geworden ist, da dieser so kräftig und heilend ist. Bärlauch steckt nämlich voller Mineralstoffe, Vitamine und ätherischer Ölen. Durch seine enthaltenen Sulfide wirkt er – wie der Knoblauch – antibakteriell. Gemäß aktueller Studien soll er sogar bei hohem Blutdruck und bei Leberleiden förderlich sein. Also zögern Sie nicht und greifen Sie beherzt zu, wenn es beispielsweise Bärlauchbutter, Ravioli mit Bärlauchfüllung oder Pasta mit Bärlauchpesto gibt.

Bärlauchbutter
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Anleitungen
  1. Den Bärlauch waschen und trocken tupfen und zunächst in feine Streifen schneiden. Im Nachgang mit einem Kochmesser fein hacken. Die Macadamianüsse ebenfalls hacken. (Hier können gerne unterschiedlich große Stücke entstehen.)
  2. Die weiche Butter mit den Nüssen, dem Bärlauch und dem Abrieb einer Limette vermengen. Mit Meersalz nach Belieben würzen und erneut vermengen. In Gläser abfüllen und nach Belieben einfrieren oder frisch genießen.