Herb-erdige Rote Bete, leicht süße Pastinaken und milde Karotten machen diese Quiche mit Wintergemüse zu Star auf dem Weihnachts-Brunch!

 

Das Gemüse

Eine Quiche ist eine herrliche Gelegenheit das Wurzelgemüse des Winters wundervoll in Szene zu setzen. Rote Bete wird von vielen wegen ihres erdigen Geschmacks verschmäht. Doch mit der richtigen Zubereitung ist der der herbe Geschmack milder und gibt einen schönen Kontrast zu den süßeren Wurzeln. Dafür wird die Bete roh geschält, in dünne Blätter geschnitten und mit etwas Zucker, Salz und Öl im Ofen karamellisiert. Die Möhren und Pastinaken werden in der Pfanne etwas angeröstet.

 

Teig und Eierguss

Die Füllung ist eindeutig das Highlight einer Quiche. Aber ohne eine perfekte Kruste steht und fällt eine gute Quiche. Der Teig sollte nicht trocken sein oder beim Kauen immer mehr im Mund werden. Ein Mürbeteig sollte zart, knusprig und etwas blättrig sein. Dafür muss man zwei Dinge beachten: eiskalte Butter und nicht zu viel kneten. Damit ein Mürbeteig eine blättrige Struktur hat müssen nach dem Kneten noch kleine Butterstücke im Teig vorhanden sein. Je weicher die Butter ist, desto schneller verteilt sie sich. Wenn die Butter allerdings möglichst kalt und hart ist, bleiben kleine Stücken übrig. Beim Backen schmilzt die Butter, das Fett verbindet sich mit dem Mehl und das Wasser verdampft. So hinterlässt es kleine Lufteinschlüsse in der Kruste. Durch langes Kneten bildet sich Gluten und macht den Teig elastisch. Für einen Hefezopf oder einen Pizzateig wäre das perfekt, nicht für einen Mürbeteig. Damit der Teig knusprig wird und die Füllung nicht zu trocken, wird er blindgebacken. Dazu wird der Teig  ausgerollt und in eine Tarte- oder Quicheform gelegt. Anschließend mit einem Backpapier belegt und Backkugeln oder vergleichbarem beschwert gebacken.

Was noch fehlt ist der Eierguss. Ob nur verquirltes Ei, mit einem Schuss Wasser/Milch oder dekadent mit etwas Schmand oder Frischkäse. Viel entscheidender ist Temperatur und Dauer. Der Boden nahezu durchgebacken sein. Das Gemüse ist ebenfalls vorgegart. Die Temperatur kann so weit runtergedreht werden, dass es reicht damit das Ei stockt. So bekommt man eine saftig-weiche Füllung.

 

Neben der Quiche mit Wintergemüse darf auf unserem Winterbrunch auf keinen Fall selbst gemachte English Muffins und super cremige Cashew-Kakao-Creme fehlen 😉

Quiche mit Wintergemüse
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Zutaten
Mürbeteig
Gemüse
Eierguss
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Anleitungen
  1. Pflanzenfett und Butter würfeln und für ein bis zwei Stunden einfrieren. Mehl, Salz und Zucker vermengen. Gefrorenes Fett dazugeben, nach und nach das Wasser zugeben, bis sich ein Teig formen lässt. Im Kühlschrank durchkühlen lassen. Der Teig kann auch einen Tag zuvor zubereitet werden.
  2. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Rote Bete schälen, halbieren und in dünne Blätter schneiden. Mit Öl, Salz und Zucker vermengen, auf ein Backblech geben und im Ofen rösten bis die Bete gar ist.
  3. Die Möhren und Pastinaken schälen und in ca. 5cm lange dünne Scheiben schneiden. Getrennt voneinander in der Pfanne mit etwas Öl anrösten, bissfest garen und leicht salzen.
  4. Eine Quicheform einfetten und den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Mürbeteig dünn ausrollen und die Form damit auskleiden. Sollte Teig übrig bleiben kann dieser eingefroren werden oder mit etwas Obst belegt als Galette gebacken werden. Den Teig mit einem Backblech belegen und mit Backkugeln/getrockneten Hülsenfrüchten/rohem Reis belegen und 20 Minuten blindbacken
  5. Den Teig aus dem Ofen nehmen, die Backkugeln entfernen. Die Temperatur auf 120°C reduzieren. Von außen beginnend die Quiche mit dem Gemüse belegen. Die Eier mit Milch, Salz und Pfeffer verquirlen und den Guss gleichmäßig über das Gemüse geben. Die Quiche ca. 30 Minuten im Ofen stocken lassen.
  6. Die Quiche lauwarm abkühlen lassen und servieren. Guten Appetit (: