Ratatouille ist so ein absolutes Wohlfühlgericht und wird als Eintopf direkt in einem Topf gekocht. Das sieht dann am Ende nicht immer so super ästhetisch aus, aber schmeckt dafür unfassbar gut. Kombiniert mit einer milden aber reichhaltigen Rahmpolenta ein absolutes Gedicht.

Da Ratatouille ist in erster Linie ein Gemüseeintopf mit mediterranem Gemüse, dabei sind Auberginen, Zucchini, Zwiebeln, Tomaten und Paprika als Basis schwer wegzudenken. Andere Gemüse, wie zum Beispiel Pilze oder etwas Sellerie, können nach persönlichem Geschmack zugegeben werden. Bei der Zubereitung gibt es verschiedene Herangehensweisen, ob die Gemüse in Würfel geschnitten in einem Topf angebraten und geschmort werden, in Scheiben im Ofengebacken werden oder ganz ohne anbraten in einem Schnellkochtopf gegart werden. In diesem Fall werden die Gemüsewürfel einzeln scharf angebraten und dann in einer würzigen Tomatensauce fertig geschmort. Auf diese Weise haben die einzelnen Gemüse den richtigen Gargrad und die Aufmerksamkeit kann problemlos bei der Rahmpolenta bleiben, damit diese auch wundervoll cremig wird.

 

Polenta ist ein Maisgrieß, den es in verschiedenen Körnungen gibt: fein, mittel und grob. Grundsätzlich funktionieren alle Körnungen, lediglich die Struktur ist unterschiedlich und die Kochdauer unterscheiden sich. In diesem Fall wurde eine feine Körnung verwendet. Das entscheidende bei einer Rahmpolenta ist das rühren, sonst wird es klumpig. Die Gemüsebrühe sollte Brühe aus dem Glas oder selbstgekocht sein. Instantbrühe hat nicht nur einen sehr hohen Salzgehalt, sondern auch einen intensiven Eigengeschmack, der womöglich zu sehr durchschmeckt. Wenn weder Brühe aus dem Glas noch die selbst Gekochte eine Option sind, kann die Instantgemüsebrühe mit einem Teil Milch ausgetauscht werden, so schmeckt sie nicht zu intensiv durch. Da der Fettgehalt von Milch höher als Brühe ist, kann auch etwas weniger Sahne verwendet werden damit es nicht zu mächtig wird.

Die Kräuter hingegen müssen nicht zwingend frisch sein, wer sie frisch bekommen kann oder sie womöglich im eigenen Garten hat sollte sie auf jeden Fall frisch verwenden. Die Mengenangaben sind hier allerdings für getrocknete Kräuter, es ist zwar nicht problematisch, wenn „zu viel“ Kräuter verwendet werden, doch sollte besonders der Rosmarin sehr fein gehackt werden. Getrocknete Kräuter entfalten ihren Geschmack erst wirklich, wenn sie eine Weile gekocht werden. Durch das getrennte Zubereiten von Gemüse und Sauce, kann letztere lange gekocht werden ohne dass die Gemüse verkochen.

 

Die Polenta wird bei erkalten fest, sollte also direkt nach der Zubereitung serviert werden. Andernfalls müsste sie mit Brühe oder Milch wieder cremig gerührt und eventuell nachgewürzt werden. Wenn weniger Sahne und Brühe verwendet wird kann die Polenta in eine mit Wasser ausgespülte Glasform gefüllt werden und nach dem Erkalten in Scheiben geschnitten und gebraten werden. So kann Polenta auch einen Tag vorher vorbereitet werden.

Rahmpolenta mit Ratatouille
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Zutaten
Polenta
Ratatouille
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Anleitungen
  1. Aubergine, Zucchini und Paprika in etwa gleich große Würfel schneiden. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Auberginenwürfel scharf anbraten bis sie fast gar sind. So auch mit den Zucchini und den Paprika verfahren, dabei sollten die Zucchini noch Biss haben und die Paprika sollten nur ganz kurz sehr scharf angebraten werden. Das angebratene Gemüse einzeln zur Seite stellen, damit diese schnell abkühlen und nicht weitergaren.
  2. Während das Gemüse brät die Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, häuten und grob würfeln.
  3. Die Zwiebeln in etwas Olivenöl anbraten bis sie Farbe kommen, Tomatenmark und Knoblauch zugeben und einige Minuten mitbraten. Gewürfelte Tomaten, Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer in die Pfanne geben. Alles zum Köcheln mitbringen.
  4. Während die Sauce köchelt die Gemüsebrühe und Sahne in einem Topf erhitzen und unter Rühren den Maisgrieß zugeben.
  5. Die Polenta während des Kochens gründlich umrühren, damit nichts am Boden festklebt und sich keine Klumpen bilden. Sollte eine andere Körnung verwendet werden oder die Polenta eine Weile bis zum Servieren warten muss, sollte mehr Flüssigkeit eingeplant werden. Sobald sich ein cremiger homogener Brei gebildet hat mit Salz, Butter und dem Pecorino abschmecken
  6. Wenn die Polenta dicker zu werden beginnt, kann die Tomatensauce in einen großen Topf gefüllt werden, Auberginen zugeben und einmal aufkochen. Zucchini zugeben und mit erhitzen.
  7. Sobald die Polenta fertig ist die Paprika unter das Gemüse mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Die Polenta kreisrund auf einem Teller verteilen und das Ratatouille darauf verteilen., mit frisch geriebenen Pecorino und gehackter Petersilie garnieren.
  9. Guten Appetit!