Der Stollen gehört zu den wahren Klassikern der Adventszeit. Neben dem Backen von Keksen kann man auch den Kuchen aus schwerem Hefeteig recht unkompliziert zu Hause zubereiten. Wichtig ist hier das richtige Timing. Denn am besten schmeckt er, wenn er ordentlich lang durchgezogen ist und sich der Geschmack voll entfaltet hat. Am besten ist es wirklich den Stollen in Butterbrotspapier und mit Alufolie zu verpacken und erst in 3-4 Wochen anzuschneiden. Da Ihnen das nicht gelingen wird, sollten Sie also gleich zwei Christstollen backen. Einen für sofort und einen für das Fest. Damit der Stollen bestmöglich gelingt sollten Sie nur beste Zutaten verwenden. Statt der konventionellen Butter aus Sauerrahm sollten sie Süßrahmbutter benutzen. Diese finden Sie in gut sortierten Supermärkten.

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Die Handhabung

Durch die Schwere des Teigs und die zahlreichen Früchte und Nüsse ist es von Vorteil mit einer Küchenmaschine, wie beispielsweise der KitchenAid, zu arbeiten. Aber natürlich können Sie den Teig auch von Hand zubereiten. Es ist lediglich etwas mehr Einsatz erforderlich, der sich aber gewiss lohnen wird. Das Ergebnis ist eine wahre Geschmacksexplosion. Einfach köstlich.  Damit der Weihnachtsstollen nicht zu flach wird, empfehlen wir die Benutzung einer Stollenhaube. Diese ist ähnlich einer Backform , wird aber verkehrt herum genutzt. Im oberen Bereich hat sie eine Lochung damit sich die Hitze nicht im Stollen staut und unter der Form nicht entweichen kann. Es gibt eine solche Stollenhaube in unterschiedlichen Größen und Qualitäten. Wenn Sie jährlich Stollen backen, gewiss eine Investition die sich lohnt. Wer dem konventionellen Stollen nichts abgewinnen kann darf natürlich gerne experimentieren. Wie wäre es beispielsweise mit in Cointreau getränkten Aprikosen und Orangeat in Kombination mit Cashewkernen? Oder doch lieber Pistazie und Cranberry? Was ist Ihre Lieblingskombination?

Wenn Sie das ultimative Stollen- oder Keksrezept für uns haben hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar. Wir freuen uns!

 

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Zutaten
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Anleitungen
  1. Die Milch in einem Topf erwärmen. Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Hefe zerbröckeln und in die Mulde legen. 2 TL Zucker und einen Schuss Milch zum Mehl geben und vom Rand her zudecken. An einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen. Zitronat hacken und gemeinsam mit den Sultatinen mit Rum beträufeln. 260g Butter zerlassen (Alternativ können Sie 60g durch Butterschmalz ersetzen). Zitrone heiß abwaschen und trocknen und die Schale abreiben.
  2. Das geschmolzene Fett, Salz, restlichen Zucker, Mandeln, Sultaninen und Zitronat samt Rum, Macis, Abrieb der Zitrone, Vanillemark und die restliche Milch zum Vorteig geben. Alles miteinander verkneten und den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
  3. Den Teig erneut mit den Händen kräftig durchkneten. Den Teig zu einem Rechteck (35x25cm) ausrollen. Ein Drittel Teig über die übrigen zwei Drittel klappen. Leicht andrücken und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und zugedeckt für 40 Minuten gehen lassen. (Sollten Sie eine Stollenhaube verwenden müssen Sie den Stollen analog dazu formen.)
  4. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Stollen im Ofen für 60 Minuten backen. (Bei Verwendung einer Stollenhaube die letzten 20 Minuten ohne Haube backen.) Herausnehmen. restliche 100g Butter schmelzen und den noch warmen Stollen damit bestreichen. Mit einer Schicht Kristallzucker bestreuen und reichlich mit Puderzucker bestäuben. Zum Aufbewahren den Stollen nach dem Abkühlen zunächst in Pergamentpapier und dann in Alufolie wickeln. Am Besten schmeckt der Stollen, wenn er gut durchgezogen ist.