Wer sich derzeit in der Natur aufhält und auf ungemähte Wiesen oder Feldränder trifft, wird sie in großer Menge entdecken. Die leuchtend gelben Blüten sind nicht zu übersehen. Gemeint sind die Blüten des Löwenzahns. Sie eignen sich wunderbar um daraus einen wohlschmeckenden Löwenzahnhonig zu kochen. Dieser ist vegan und schmeckt einfach köstlich. Sicher ist Ihnen bekannt, dass jede Honigsorte eigene Geschmacksnuancen hat. Es ist also nicht jeder Honig gleich. So gibt es diverse Farbtöne, Konsistenzen und eben auch herbe oder fruchtig-blumige Geschmackssorten. Je nachdem wie stark Sie den veganen Honig einkochen erinnert dieser in der Konsistenz an Akazienhonig. Geschmacklich wirkt er sehr fruchtig. Das geschieht durch die sonnengeküssten Blüten, die im Wasser baden und wird durch den Einsatz von Zitrone vollendet. Eine überaus harmonische Komposition mit tollem Mundgefühl und keinerlei Einbußen. Die Blindverkostung ergab tatsächlich, dass jeder der Probanden annahm „echten“ Bienenhonig zu verzehren.

Vielfältiger Allrounder in der Küche

Selbstverständlich können Sie den Honig ganz herkömmlich zu Brot, Knäcke oder Brötchen essen oder damit Ihren Kaffee süßen. Durch die tolle Aromatik eignet er sich aber auch hervorragend als Süßungsmittel im Naturjoghurt, oder um einen vielfältigen Obstsalat damit zu süßen. Selbst beim Backen von Brot kann er Einsatz finden und beispielsweise Rübensirup, Ahornsirup oder herkömmlichen Kristallzucker ersetzen.

Wer mag füllt den Honig in hübsche Gläschen, beschriftet und verpackt diese und verschenkt den Löwenzahnhonig. Ganz gleich, ob die besten Freundin, oder eine Einladung bei den Schwiegereltern, spätestens nach der ersten Probe wird er innig geliebt. Und selbst eine vegane Ernährung verwehrt den Genuss des Süßungsmittels nicht.

Veganer Löwenzahnhonig
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Anleitungen
  1. Sie sollten die Löwenzahnblüten an einem sonnigen Tag ernten und diese umgehend gemeinsam mit dem Wasser in einen Topf geben und für zwei Stunden ziehen lassen.
  2. Im Anschluss muss der Sud aufgekocht werden und sollte über Nacht an einem kühlen Ort durchziehen.
  3. Nun werden die Blüten mit Hilfe eines Mulltuchs vom aromatisierten Wasser separiert. Die Flüssigkeit muss mit Zucker, Zitronenabrieb und Zitronensaft angereichert werden. Das Gemisch aufkochen und anschließend bis zur gewünschten Konsistenz simmern lassen. In Gläser abfüllen und diese verschließen.