Der Herbst fängt an und mit kommen viele unwiderstehliche saisonale Speisen auf den Plan. Dazu gehört natürlich Zwiebelkuchen mit Federweißer! Wie bei vielen traditionellen Gerichten gibt es unzählige Variationen – mit Hefeteig oder Mürbeteig, mit oder ohne Schinken, Käse oder lieber nicht! Dabei gibt es kein richtig oder falsch, entscheidend ist, dass es schmeckt!

Der Boden

Wir verwenden einen weich-fluffigen Hefeboden. Die Zwiebelfüllung schmeckt pur sehr intensiv. Ein milder Hefeboden bietet da ein wundervolles Pendant zu. Während ein Mürbeteig durchaus auch passt, haben wir uns ganz bewusst für Hefeteig entschieden. Mit einem Mürbeteig verändert sich vor allem das Verhältnis von Boden zu Füllung sehr stark. Mit den geschmacksintensiven Zwiebeln stimmt das Verhältnis der Aromen nicht mehr. Man müsste dann etwas Eier nehmen – und dann hat man fast schon eher eine Quiche. In einem Zwiebelkuchen hingegen sollten die Eier nicht einen essenziellen Teil des Geschmacks ausmachen. Die dienen in erster Linie der Bindung.

Dementsprechend ist unser Zwiebelkuchen mit zartem Hefeteig, der dünn ausgerollt wird. Damit kann man dann ein Backblech belegen oder eine Springform auskleiden.

Die Füllung

Die entscheidendste Zutat sind, wie der Name vermuten lässt, die Zwiebeln. Diese werden in Ringe geschnitten und gebraten. Wenn man Schinken oder Speck verwenden möchte, kann man diesen in der Pfanne krossbraten. In dem ausgetretenen Fett kann man nun die Zwiebeln glasig bis leicht gebräunt braten. Wenn man den Zwiebelkuchen vegetarisch zubereiten möchte, kann man die Zwiebeln in Butter dünsten. Wer ein ähnliches Aroma in einer vegetarischen oder veganen Version möchte, kann fein gewürfelten Räuchertofu mit etwas Salz in Öl krossbraten.

Die gebratenen Zwiebeln sollten dann etwas abkühlen, damit das Ei später nicht schon stockt bevor der Kuchen im Ofen ist. Dazu kommt noch etwas Creme Fraîche, Petersilie, Salz Pfeffer und Kümmel.

 

Fall Ihr mehr kulinarische Ideen für den Herbst braucht, schaut mal unser Pflaumenmus oder Kürbispesto an 😉

Zwiebelkuchen
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Zutaten
Hefeteig
Füllung
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Anleitungen
  1. Für den Hefeteig die Milch mit dem Zucker und der Hefe vermischen, dann Mehl und Salz zugeben und zu einem Teig kneten. 15 Minuten ruhen lassen, dann die Butter unterarbeiten bis ein glatter Teig entsteht. An einem warmen Ort abgedeckt 1-2 Stunden gehen lassen.
  2. Den Speck in einer Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze auslassen und knusprig braten. Alternativ fein gewürfelten Räuchertofu in Butter oder Öl braten. Die Zwiebeln in dieser Zeit putzen und in Ringe schneiden. Den Speck/Tofu aus der Pfanne nehmen und das Fett auffangen. In dem Fett und/oder Butter die Zwiebeln braten bis sie glasig sind. Dabei können sie ruhig etwas Farbe bekommen. Sobald die Zwiebeln in der Pfanne zusammenfallen die Lorbeerblätter dazugeben. Anschließend in eine Schale geben und etwas auskühlen lassen
  3. Den Hefeteig nochmals durchkneten und dann mit etwas Mehl dünn auf Backblechgröße ausrollen. Den Teig mit Backpapier auf das Backblech legen.
  4. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Lorbeerblätter aus den Zwiebeln nehmen. Die Petersilie waschen und fein schneiden. Die Zwiebeln mit der Petersilie, Kümmel und der Creme Fraiche vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Eier verquirlen und unter die Zwiebelmasse geben.
  5. Die Zwiebelmasse auf den Hefeteig geben und gleichmäßig verteilen. Zum Schluss den Speck/Tofu daraufgeben. 30-40 Minuten backen und anschließen etwas abkühlen lassen. Mit Federweißer servieren.
  6. Guten Appetit! (: