Kräutersalze können einem Gericht, oder einer simplen Scheibe Butterbrot, das gewisse Etwas verleihen. Daher möchten wir Ihnen heute am Beispiel von Bärlauchsalz zeigen wie es geht und was Sie zu beachten haben. Essentiell ist es, dass Sie frische Kräuter verwenden. Es ist hier möglich sowohl eine Sorte als auch ein Portfolio an Kräutern zusammenzustellen. Denkbar wären beispielsweise all jene Kräuter, die Sie mit der italienischen Küche assoziieren. Wir haben uns für ein sortenreines Bärlauchsalz entschieden.

Für die Herstellung müssen Sie lediglich die gewaschenen und abgetrockneten Kräuter pürieren und mit dem groben Salz vermengen und im Anschluss trocknen. Bei guten Wetter klappt das wunderbar an einem sonnigen Platz. Da dieser Tage das Wetter noch nicht sonderlich sonnig war, haben wir uns für die Trocknung im Backofen entschieden. Ganz gleich welche Variante Sie wählen – sollten Sie für ausreichend Bewegung sorgen. Also gelegentliches Wenden nicht vergessen. Bevor Sie loslegen und im Wald Ihr Körbchen mit den grünen Blättern füllen möchten wir Ihnen vorab noch etwas mit auf den Weg geben.

Pflanzenschutz

Bärlauch steht unter Mindestschutz. Dieser besagt, dass er nicht ohne vernünftigen Grund von seinem Standort entfernt oder mutwillig zerstört werden darf. Dies ist insbesondere bei größeren Mengen maßgeblich. Deshalb bitten wir – trotz aller Rezepte mit Bärlauch – darum, dass Sie nicht mehr ernten, als sie tatsächlich für Ihren Eigenbedarf benötigen. Experten empfehlen, dass pro Pflanze nur ein Blatt (unten vom Stiel) entfernt werden sollte.

Für die Ernte empfiehlt es sich den Vormittag zu wählen. Während dieser Tageszeit ist der Bärlauch – wie für Kräuter üblich – taufrisch und damit am aromatischsten. Darüber hinaus sollten Sie kurz vor der Blüte ernten. Wenn Sie noch einige Hinweise zur Identifikation von Bärlauch wünschen bitte hier entlang.

Bärlauchsalz
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Zutaten
  • 500 g Salz Luisenhaller Tiefensalz, für die Mühle
  • 80 g Bärlauch
Portionen:
Einheiten:
Anleitungen
  1. Den Bärlauch waschen und trocken tupfen. In feine Streifen schneiden und gemeinsam mit 3EL Salz fein pürieren.
  2. Die Bärlauchmasse mit dem restlichen Salz vermengen und dieses auf ein mit Backpapier belegtes Lochblech geben. Im Backofen bei 50-80°C Umluft trocknen lassen. Währenddessen einen Kochlöffel in die Backofentür klemmen. Gelegentliches Wenden nicht vergessen.
  3. Das Salz eignet sich zur Verwendung in einer Mühle oder kann alternativ mit einem Mörser zerstoßen werden.