Es gibt sie wahrscheinlich in jeder Familie, diese Kekse die jedes Jahr gebacken werden müssen und von denen keiner weiß, woher das Rezept dafür eigentlich kommt. So ist es bei uns mit den Dominikanern – auch bekannt unter „Papas Lieblingskekse“ und „Oma-Kekse“. Und wenn eins mit Sicherheit gesagt werden kann: Bei uns werden sie auch  noch in dreißig Jahren auf dem Plätzchenteller liegen. Dominikaner – der Name verrät erstmal nichts über den Geschmack. Es handelt sich dabei um zwei luftige Kekse mit leichter Zitronennote, die nach dem Backen mit Nougat zusammengesetzt werden. Sie sind relativ schnell gemacht, der Teig muss nicht ruhen und kann direkt nach der Herstellung weiterverarbeitet werden. Die Kekse sind so flach, dass man dabei zugucken kann, wie sie im Ofen Farbe annehmen. Danach nur noch Nougat schmelzen und Kekse der gleichen Größe damit zusammenkleben – Fertig sind super leckere Dominikaner die geradezu auf der Zunge zergehen.

Für Nougat-Fans sind diese Kekse ein absolutes Muss. Auch für Kinder sind die Dominikaner super: Trotz Nougat bleiben die Finger beim Knabbern sauber. Wir freuen uns jedes Jahr wieder über diese Leckerei und sie stehen fast immer als erstes auf der „Was-wir-backen-müssen“-Liste. Wir hoffen, dass wir Sie neugierig machen konnten und sie diesen leckeren Plätzchen eine Chance geben, ihren bunten Teller zu bereichern.

Über die Jahre haben wir natürlich eine ganz eigene Technik zum Backen der Dominikaner entwickelt. Hier ein paar Tipps, die sich bewährt haben:

  • Den Teig mit Hilfe eines Spritzbeutels auf das Blech spritzen (Wer keinen hat – es tut auch ein Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke)
  • Versuchen die Kleckse möglichst gleich groß zu machen. Das erleichtert hinterher die Suche nach Keksen, die sich gut zusammenkleben lassen.
  • Die Kekse nicht aus den Augen lassen – wenn sie erstmal einen braunen Rand bekommen geht es rasend schnell.
  • Wenn das Blech noch heiß ist: Den Teig erstmal auf ein Backpapier tupfen und erst kurz vorm Backen aufs Blech ziehen. Sonst werden die Ränder der Kekse nicht so schön, da sie vor dem Backen stark zerlaufen.
  • Das Nougat am Besten in einem Gefrier-und KOCHbeutel im Wasserbad schmelzen. Hinterher nur noch eine Ecke abschneiden und das Nougat auf die Kekshälften spritzen. So geht es am einfachsten und auch am saubersten.

Sie sehen – alles ganz einfach und mit diesen kleinen Tipps kann auch bei Anfängern am Herd wirklich nichts mehr schief gehen. Wir sind gespannt, ob Ihnen die Kekse genauso gut schmecken wie uns. Falls sie das Rezept nachbacken, lassen Sie uns gerne einen Kommentar da und berichten Sie uns von ihren Erfahrungen.

Weihnachtsbäckerei: Dominikaner
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Anleitungen
  1. Ofen vorheizen (E-Herd 200°C, Umluft 180°C), Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Zuerst die Butter mit dem Zucker und dem Zitronensaft schaumig rühren. Dann das Ei und die drei Eigelbe und die 1-2 EL Sahne hinzugeben und gründlich unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Mondamin vermischen und die Mischung nach und nach unter den Teig rühren.
  4. Teig in einen Spritzbeutel (oder Gefrierbeutel) füllen und kleine Tupfen auf das Backblech setzen (Abstand lassen, laufen beim Backen auseinander).
  5. Im Ofen ca. 10 Minuten backen. Wenn die Kekse braune Ränder bekommen, sind sie fertig. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
  6. Wenn alle Kekse gebacken und abgekühlt sind, das Nougat schmelzen (siehe Tipp oben) und damit jeweils zwei Kekse zusammensetzen. Fest werden lassen und am besten in einer Blechdose aufbewahren.
    Leckeres Keksrezept für Dominikaner, Zitronenkekse mit Nougatfüllung, Carl Tode Göttingen