Semmelknödel kennen die meisten wahrscheinlicher eher als Beilage zu deftigen Sonn- und/oder Feiertagsgerichten. Dabei sind sie so vielseitig und machen gar nicht so viel Arbeit wie vielleicht zunächst gedacht. Und damit auch zu schade um nur als Beilage einen Platz auf dem Tisch zu bekommen. Knusprig angebraten werden sie mit Champignonrahm und einem frischen Salat serviert, aber sie machen sich auch gut mit allen anderen Gemüsesorten, ob nun mit oder ohne Rahmsauce. Alternativ können sie auch in Würfel geschnitten und gebraten in einem Salat wie Croutons gegessen werden oder als Suppeneinlage verwendet werden.

 

Die verschiedenen Varianten unterscheiden sich durch die verarbeitete Brotsorte, von klassischem Weißbrot über Laugengebäck zu Mischbrot bis hin zu Vollkornbrot sind praktisch keine Grenzen gesetzt in welche Richtung es geschmacklich gehen kann. Diese recht klassische Variante wird mit karamellisierten Zwiebeln, Petersilie und Muskat gewürzt. Doch ebenso wie die Brotsorte frei gewählt werden kann ist auch der Rest individuell. Hier lohnt es sich auf jeden Fall ein bisschen zu experimentieren!

Semmelknödel mit Champignonrahm
Stimmen: 0
Bewertung: 0
Sie:
Bitte bewerte das Rezept!
Rezept drucken
Portionen
4 Portionen
Portionen
4 Portionen
Semmelknödel mit Champignonrahm
Stimmen: 0
Bewertung: 0
Sie:
Bitte bewerte das Rezept!
Rezept drucken
Portionen
4 Portionen
Portionen
4 Portionen
Zutaten
Semmelknödel
Champignonrahm
Portionen: Portionen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Die Zwiebeln putzen und fein würfeln. Butter in einer Pfanne erhitzen und bei geringer bis mittlerer Hitze die Zwiebeln langsam karamellisieren bis sie goldbraun sind.
  2. Brot in etwa 1,5x1,5cm Würfel schneiden und in eine große Schale geben. Petersilie hacken und zum Brot geben. Die gebratenen Zwiebeln zum Brot geben, Milch darüber gießen, Eier hineinschlagen und mit dem Mehl gründlich durchkneten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken.
  3. Die Masse wird auf jeden Fall klebrig sein, sollte aber formbar sein. Andernfalls noch etwas Mehl zu geben, sollte die Masse allerding recht trocken sein und nicht richtig miteinander verkleben sollte auf jeden Fall Milch und für die Haftung eventuell auch noch Mehl zugegeben werden. Die Mehl- und Milchmenge kann je nach Brot unterschiedlich ausfallen.
  4. Einen möglichst breiten Topf mit Wasser aufsetzen. 2 Geschirr- oder Mulltücher befeuchten. 2 Stück Backpapier zurecht legen und jeweils die Hälfte der Masse darauf geben. Der Teig wird mit dem Backpapier rund geformt und darin eingerollt, beim Formen muss darauf geachtet werden, dass die Rolle ein paar Zentimeter kürzer ist als der Topf breit ist. Der Teig wir einmal mit dem Backpapier eingerollt, dann die abstehenden Seiten des Papiers eingeklappt und die Rolle vollständig eingewickelt, so dass kein Papier mehr absteht. Danach die Rolle nochmals in das feuchte Geschirrtuch einwickeln.
  5. Das kochende Wasser salzen. Je nach Größe können die Kloßrollen gemeinsam oder getrennt gegart werden. Dazu die Rollen in das kochende Wasser geben und direkt die Hitze reduzieren, damit das Wasser konstant etwas unter dem Siedepunkt ist. So die Rollen 15-30 Minuten garen. Als Garprobe kann die Kloßrolle aus dem Wasser gehoben werden, sie sollte sich fest und nicht mehr formbar anfühlen. Die Rollen aus dem Wasser nehmen und in eine Schale oder ein Gitter legen und etwas abkühlen lassen.
  6. Wein in einen Topf geben und um die Hälfte reduzieren lassen. Vom Herd nehmen und mit der Sahne und der Gemüsebrühe mischen. In einem separaten Topf die Butter schmelzen und darin das Mehl anrösten und anschließend nach und nach unter konstantem Rühren die Sahne zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Pilze putzen und in Scheiben schneiden, in einer Pfanne in etwas Öl bei hoher Hitze braten. Anschließend die Sauce zugeben, durchschwenken, nochmals abschmecken und warmhalten.
  8. Die Kloßrollen aus den Tüchern und dem Backpapier holen und in 2-2,5cm dicke Scheiben schneiden. In etwas Butter bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Mit dem Champignonrahm auf Tellern anrichten und mit Kresse garnieren.
  9. Guten Appetit!