Cedri Carpaccio

Zitronatzitronen gelten als die ersten – auf dem europäischen Kontinent – angebauten Zitrusfrüchte. Wer die großen gelben Zitronen mit Namen Cedri entdeckt ist zumeist überrascht. Sie sind auf den ersten Blick erheblich größer als jene Zitronen, die wir aus dem Supermarkt kennen. Darüber hinaus wird man sie hier eher nicht finden. In Göttingen werden Sie im Fruchthaus Schwieger oder bei Viani Alimentari fündig. Wie der Name erahnen lässt wird ein Großteil der Zitrusfrüchte zu Zitronat verarbeitet. Wir wollen Ihnen heute eine deutlich gesündere und außergewöhnliche Variante zeigen.

Carpaccio di Cedri

Die Cedri mit ihrer überaus dicken Schale eignet sich hervorragend für ein hauchdünnes Carpaccio di Cedri. Wichtig ist es hierbei die gehobelten Scheiben vorab zu marinieren. Erst so bekommen sie die richtige Konsistenz und ihren angenehmen Geschmack. Sollten Sie daheim einen Allesschneider besitzen empfiehlt es sich diesen beim Aufschneiden zu verwenden. Alternativ ist aber auch ein dünn eingestellter Hobel, oder aber ein scharfes Küchenmesser als Mittel der Wahl praktikabel. Dazu ein wenig Rauke und etwas saftigen Stremellachs. Mit etwas frischem Brot und Olivenöl ist das Glück dann perfekt. Die Mengenangaben des Rezepts beziehen sich auf eine Vorspeisen-Portion, aber natürlich können Sie den Salat auch als Hauptgang reichen.

Als kleine Anregung für die meist gern gewünschte Abwechslung empfehlen wir in Knoblauch, Zitrone, Chili und Olivenöl marinierte und frisch gebratene Garnelen. Zudem harmoniert auch etwas herberer Radicchio wunderbar.

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Anleitungen
  1. Die Cedri waschen und mit einem Tuch gut trocken reiben. Die Endstücken entfernen und den Rest hauchdünn aufschneiden. Am besten eignet sich hier ein Allesschneider.
  2. Die Scheiben der Zitronatzitrone in einer großen Auflaufform mit Zucker, Salz und Pfeffer bestreuen und 6 Esslöffel Olivenöl darauf verteilen. Alles gut miteinander vermengen. Das Ganze für etwa eine halbe Stunde marinieren lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Rauke waschen und putzen. Zudem den Stremellachs von der Haut befreien und leicht zerzupfen.
  4. Nun die Zitronenscheiben auf große Teller verteilen. Die zurückbleibende Flüssigkeit zum Marinieren der Rauke verwenden und im Anschluss direkt auf dem Carpaccio verteilen. Wer mag kann das Dressing noch mit weiterem Olivenöl, Zitrussaft, Ahornsirup sowie Salz und Pfeffer ergänzen. Mit Lachs toppen und mit frischem Weißbrot servieren.
By |2019-01-08T15:16:28+00:0013.01.2019|Carls Rezeptsammlung, Salate und Snacks|