Fischstäbchen gehören wahrscheinlich bei vielen zu den Gerichten, die Kindheitserinnerungen auslösen. Und während die gekauften schon lecker sind, kann man auch hier noch ein bisschen Abwechselung mit einbringen.

Richtig gute Fischstäbchen müssen nicht unbedingt mit Seelachs gemach werden. Welchen Fisch man verwendet, kann nach Angebot und wie immer persönlichem Geschmack variieren. Am besten eignen sich leichte weißfleischige Fische wie zum Beispiel Seelachs, Rotbarsch oder Kabeljau. Frischer Fisch ist besonders lecker – aber auch an der Fischtheke ist der Fisch häufig gefroren und wurde für den Verkauf aufgetaut. Wer also keine Gelegenheit hat, an frischen Fisch zu kommen, kann auch auf die gefrorenen Optionen zurückgreifen. Die typische Stäbchen-Form bekommt man, wenn man den Fisch leicht gefroren schneidet.

Und da wären wir auch bei dem Herzstück der Fischstäbchen: Die Panade!

Eine klassische Panade beginnt zunächst einmal mit Mehl. Das ist der erste wichtige Schritt für eine richtig gute Panade. Das Mehl sorgt dafür, dass die Panade richtig am Fisch haftet. Zudem sollte man das Mehl gut würzen. So muss man nicht jedes Fischstäbchen einzeln mit den Gewürzen bestreuen. Wir bevorzugen eine Mischung mit Salz, einem Hauch Pfeffer, etwas Paprika, Muskat, Zwiebel- und Knoblauchpulver und reichlich gemahlene Senfsaat. Eine Mischung aus Rosmarin, Zitronenmelisse und Knoblauch ist auch eine sehr schmackhafte Kombination. Bei der Dosierung sollte man nicht sparen, damit beim Mehlieren auch genügend am Fisch haften bleibt.

Das Ei sorgt nicht nur dafür, dass die Panierbrösel am Fisch halten. Es sorgt auch für eine luftig-lockere Panade. Entscheidend ist hier, dass man die Eier gründlich verquirlt. Hier kann man auch weitere Aromen wie Senf, Knoblauchzehen oder Kapern zum pürieren dazugeben.

Die klassische Variante wird mit Semmelbröseln gemacht. Für einen besonderen Crunch empfehlen wir allerdings Panko. Bei dieser Variante wird getrocknetes Weißbrot ohne Rinde zerkleinert. Während Paniermehl fein gerieben wird, erhält man bei Panko quasi kleine trockene Brotbrösel. Diese werden ganz besonders knusprig und passen unheimlich gut zu der zarten Konsistenz des Fisches!

Beilagen

Als Beilagen passen Kartoffeln in nahezu jeglicher Form: Salat (lauwarm oder kalt), Kartoffelstampf, Ofenkartoffeln oder schlichte Salzkartoffeln. Bei einer mediterranen Variante würde auch ein Risotto sehr gut dazu schmecken! Der Star des Gerichts wird aber auch jeden Fall der Fisch sein! Bei der Gemüsebeilage passen auf jeden Fall ein frischer Salat oder ein Blattgemüse wie Spinat und Mangold.

Das restliche Mehl kann man zum Schluss mit dem Ei vermengen und als herzhafte Crêpes backen 😉

Fischstäbchen
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Zutaten
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Anleitungen
  1. Den Fisch trocken tupfen und in etwa 2-3cm breite Streifen schneiden. Das Mehl mit den Gewürzen vermengen. Die Eier gründlich miteinander verquirlen. Mehl, Eier und Panko jeweils in einen tiefen Teller geben.
  2. Die Fischstücke im Mehl wenden, überschüssiges Mehl vorsichtig abklopfen. Dann im Ei wenden und direkt in das Panko legen. mit etwas Panko bestreuen und von allen Seiten leicht andrücken. Auf einem Teller beiseite stellen.
  3. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen. Öl hineingeben bis der Pfannenboden gut bedeckt ist. Wenn das Öl heiß ist die Fischstäbchen von allen Seiten goldbraun braten. Anschließen auf einen Teller mit Küchenkrepp legen.
  4. Noch heiß servieren. Guten Appetit! (: