Haben Sie den Winter schon einmal in den Bergen verbracht? Dann erinnern Sie sich bestimmt an die zauberhaften Kulissen, die Mutter Natur dem menschlichen Auge bietet. Zwischen einer schier unendlichen Schneelandschaft erspäht man durch dichte Tannenwälder beeindruckende Berggipfel. Kehrt man nach einem langen Ausflug in die heimelige Berghütte zurück, duftet es nach Glühwein und vielen verschiedenen Gewürzen. Unser heutiges Rezept für saftige Zimtkugeln greift diese Szenen auf kulinarische Weise auf – erinnern doch die kleinen „Gipfel“ der Plätzchen fast schon an eine Berglandschaft, während der würzige Geruch von Zimt in der Luft liegt. Und apropos hübsch anzusehen: Die Plätzchen sind nicht nur schnell selbstgemacht, sondern auch, liebevoll verpackt, ein nettes Geschenk mit persönlicher Note.

Zimtkugeln mit Haselnuss und Eischnee

Wussten Sie eigentlich, dass Zimt als eines der ältesten Gewürze überhaupt gilt? Die getrocknete Rinde des Zimtbaums fand bereits 2000 v. Chr. in den verschiedensten Teilen der Welt Verwendung. Während die Ägypter bereits um den würzigen Geschmack des Zimts wussten und er dort entsprechend bereits als Gewürz genutzt wurde, setzte man den Zimt zur Zeit der Römer zunächst ausschließlich im medizinischen Bereich ein. Auch wurde hier schon reger Handel mit dem kostbaren Gut getrieben. Auch heute noch werden dem Zimt heilende Kräfte nachgesagt und so wird er nicht selten in der alternativen Heilkunde eingesetzt. So soll die Zimtrinde vor allem bei Verdauungsbeschwerden helfen. Gleichzeitig wirkt Zimt desinfizierend bei Erkältungskrankheiten. Aber Achtung, denn auch hier gilt: weniger ist mehr. In vielen, günstigeren Zimtsorten ist sogenanntes Cumarin enthalten, das bei übermäßigem Verzehr als gesundheitsschädlich gilt. Greifen Sie also lieber zum etwas teureren Ceylon-Zimt. Hier ist der Cumarin-Gehalt sehr gering.

Im Falle unseres Rezepts für saftige Zimtkugeln brauchen Sie sich um den Cumarin-Gehalt ohnehin keine Sorgen zu machen. Der hier verwendete Anteil von Zimt ist so gering, dass Sie und Ihre Familie ohne Bedenken beherzt zugreifen können. Der Teig ist auch nach dem Backvorgang besonders saftig, da Zimt und Haselnüsse lediglich unter das steif geschlagene und gesüßte Eiweiß gemischt werden. So schmecken die Plätzchen auch für längere Zeit herrlich frisch! Wenn Sie denn lange überleben. Wir wünschen gutes Gelingen!

Da die Plätzchen so schnell und einfach herzustellen sind, bietet es sichn auch an, diese mit Kindern zu backen. Anschließend können die Kugeln in kleine Tütchen verpackt und verschenkt werden.

Zimtkugeln - Plätzchen aus saftigem Haselnussteig
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Anleitungen
  1. Das Eiweiß steif schlagen. Anschließend den Puder- und Vanillezucker unter ständigem Weiterschlagen einrieseln lassen. Etwa eine halbe Tasse davon zum Bestreichen der Plätzchen abnehmen.
  2. Den Zimt und die Haselnüsse unter die restliche Eischneemasse rühren. Aus dem Teig etwa walnussgroße Kugeln formen und auf zwei, mit Backpapier ausgelegte, Backbleche legen.
  3. Anschließend die Kugeln mit der abgenommenen Eischneemasse bestreichen und mit einer Haselnuss belegen. Die Zimtkugeln dann bei 125 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 25-30 Minuten backen.