Die wenigsten werden wahrscheinlich wissen was Puttanesca bedeutet. Übersetzt bedeutet es „nach Hurenart“. Der Ursprung davon ist nicht genau belegt, es gibt allerdings verschiedene Erklärungen. Aber ob es den Namen bekommen hat, ob Prostituierte dieses Gericht schnell zwischendurch zubereiten konnten. Oder weil es aus lange haltbaren und leicht zu beschaffenden Zutaten besteht – es schmeckt einfach köstlich! Pasta Puttanesca ist ein herrlich simples Gericht, perfekt für warme Sommerabende auf der Terrasse!

 

Sardellen, Kapern und Oliven

Diese drei Zutaten sind die entscheidensten Geschmacksträger im Sugo. Und auch wenn man sie einzeln oder gar pur überhaupt nicht mag, keine einzelne Komponente schmeckt so deutlich heraus. In unserer Variante werden Sardellen und Kapern so fein geschnitten, dass alle Aromen gut verteilt sind und niemanden von der fischigen Wucht einer Sardelle umgehauen wird. Die Kapern und Oliven sind beide unumgänglich, für gute Pasta Puttanesca gehören sie einfach dazu. Der Fisch hingegen kann durchaus weggelassen werden. Oder aber man ersetzt sie durch fein gehackte Algen. Denn diese geben dem Gericht das typische Aroma nach Meer, ohne dass ein Fisch auch nur in der nähe des Topfes war. So wird das Gericht auch vegan, denn es ist die einzige Komponente tierischen Ursprungs im Gericht.

Wie fein die Oliven geschnitten werden hängt vom persönlichen Empfinden ab und wie kräftig die Oliven sind. Milde Oliven kann man einfach halbieren, andernfalls in feine Ringe schneiden.

Frische Tomaten oder aus der Dose

Tomaten aus der Dose sind nicht per se schlechter als frische Tomaten. Sie werden reif verarbeitet und stellen oft die bessere Alternative dar zu den sehr milden Tomaten im Supermarkt. Dafür haben sie oftmals einen höheren Säuregehalt und man benötigt mehr Kochzeit, um aus Dosentomaten eine wirklich gute Tomatensauce herzustellen. Zudem kann das intensive Aroma leicht alles andere überdecken. Wir verwenden deswegen eine Mischung aus beiden: Ein Teil Dosentomaten und ein Teil frische gehäutete Tomaten. So bekommt man das beste aus beiden Welten!

Die Zubereitung hingegen ist sehr simpel – alles außer den Tomaten anschwitzen, mit den Tomaten gut durchkochen und fertig sind frische Pasta Puttanesca!

Wenn Du mehr leichte, sommerliche Pastagerichte suchst schau mal unsere Zitronenspaghetti oder die Linguine mit Ruccola-Ricotta-Pesto 😉

 

Pasta Puttanesca
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Kochzeit
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Anleitungen
  1. Die frischen Tomaten kreuzweise anritzen, mit kochendem Wasser überbrühen und häuten. Anschließend entkernen und grob schneiden. Beiseite stellen.
  2. Die Zwiebeln und Sardellen fein schneiden, den Knoblauch grob hacken. In Olivenöl bei mittlerer Hitze leicht Farbe bekommen lassen. Die Kaper fein hacken, die Oliven halbieren oder in Ringe schneiden. Zu den Zwiebeln geben. Wenn Algen verwendet werden, kommen diese jetzt dazu.
  3. Alles ein paar Minuten braten, dann die Tomaten (frisch und aus der Dose), Oregano und Thymian zugeben. Alles einige Minuten köcheln lassen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen. In der Zeit die Petersilie fein hacken. Die Pasta abgießen und noch mit Wasser benetzt zum Sugo geben. Petersilie hinzugeben und alles gut vermengen.
  5. Mit frisch geriebenen Parmesan sofort servieren. Guten Appetit (: