Es gibt verschiedenste Schokoladen Cremes und Aufstriche zu kaufen, nicht selten allerdings auch mit einem hohen Fett- und Zuckergehalt. Viele Zutaten oder eine komplizierte Herstellung braucht es aber eigentlich gar nicht. Dagegen ist unsere Cashew-Kakao-Creme fast schon richtig gesund 😀

Herstellung

Entscheidend für eine herrlich cremige Konsistenz ist das Equipment. Im besten Fall steht ein Hochleistungsmixer, Standmixer oder FoodProcessor zur Verfügung. Hier gibt man einfach alle Zutaten in den Behälter und mixt, bis alles wunderbar cremig ist.

Während das Rezept von uns für einen Hochleistungsmixer gedacht ist, gibt es natürlich auch andere Möglichkeiten eine leckere Schokoladencreme zuzubereiten. Von einem Pürierstab wird abgeraten, die Konsistenz ist insgesamt zu fest dafür. Es gibt aber auch die Möglichkeit statt den  ganzen Nüssen direkt Nussmus zu verwenden, dann kann man die Zutaten mit einem Handmixer oder der Küchenmaschine vermengen.

Zutaten

Jede Zutat kann durch etwas vergleichbares ausgetauscht werden, hat aber auch immer Auswirkungen auf die letztendliche Konsistenz.

Statt der Cashews kann man andere Nüsse verwenden. Im Vergleich sind Haselnüsse zum Beispiel fester als Cashews, hier kann es also sein, dass der Anteil an flüssigen Zutaten etwas erhöht werden muss.

Welche Pflanzenmilch/Milchalternative man wählt, hat auch einen Einfluss. Hafer-, Reis- oder Kokosmilch ergeben ein cremiges glattes Ergebnis, letztere bringt natürlich stärker das eigene Aroma mit sich. Sojamilch hat eine emulgierende Wirkung, der Aufstrich bekommt dadurch eine luftig, dick-cremige Konsistenz und würde sich so auch gut für Torten eignen. Während Kuhmilch ebenfalls verwendet kann, wäre der Aufstrich dann natürlich nicht mehr vegan und die Haltbarkeit wahrscheinlich kürzer.

Das Kakaopulver kann man gegen andere Aromen, wie zum Beispiel Matcha Pulver oder Gewürze, tauschen. Dafür sollte man dann etwas weniger Flüssigkeit verwenden.

Kokosöl ist als Fett nicht nur ein Geschmacksträger, es ist auch für die streichzarte Konsistenz verantwortlich. Es würde allerdings auch mit einem neutralen Speiseöl funktionieren. Hier muss man dafür dann zunächst die Flüssigkeitsmenge reduzieren und langsam anpassen.

Beim Süßungsmittel kann der persönliche Geschmack entscheiden. Feste Varianten wie Zucker, Datteln oder Feigen führen zu einem festeren Ergebnis. Flüssige Süßungsmittel wie Sirup oder Agavendicksaft machen es weicher.

Haltbarkeit

Hier geht es also mehr um ein Grundrezept, das immer wieder neu abgewandelt werden kann. In jedem Fall sollte die Creme einige Stunden im Kühlschrank durchziehen und auch dort aufbewahrt werden. So ist sie etwas 7-10 Tage haltbar, lässt sich aber auch ohne Probleme für mehrere Monate Einfrieren.

 

Hier findet ihr weitere Idee für süße Aufstriche aufs Brot: Geröstetes Pflaumenmus oder Orangenmarmelade mit Kumquats!

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Anleitungen
  1. Alle Zutaten in einen Mixer geben, langsam die Geschwindigkeit erhöhen und auf höchster Stufe homogen mixen.
  2. Alternativ Nussmus verwendet. Zucker, Hafermilch und Kokosöl miteiner vermengen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und glatt rühren.